Das Vlies schläft | Folge 8 | Wir lachen! Wir lachen! Lachen Sie nur!
Einzelne Bilder / Mehrere Bilder / Nüchterne Bilder / Schmutzige Bilder / Ich träume von hörbaren Bildern auf riesigen, gespannten Häuten, die mit ihren Sinnen mitschwingen würden
Grabstätte
Einzelne Bilder / Mehrere Bilder / Nüchterne Bilder / Schmutzige Bilder / Ich träume von hörbaren Bildern auf riesigen, gespannten Häuten, die mit ihren Sinnen mitschwingen würden
Ich baue mein Grab, meine Isolation, mein Reich, meine Kanalisation. Ich rüste meine zerbrechliche Nautilus von innen aus, um sie wie ein Kind auf dem Angesicht der Welt zu bandagieren.
Meine große Anpassungsfähigkeit ist für mich eine absolute Gewalt. Ich hasse jede Beziehung, die mich dazu zwingt. Selten ist die, die so läuft, wie ich es will.
Das echte Individuum, das sich aus seinem Isolationsraum herauswagt, wird bei Kontakt mit der Luft ohnmächtig. Er weigert sich, in seinen Worten und Taten lesbar zu sein...
Die Zeit segelt rückwärts, wirft einen theatralischen Tüll über die detaillierte Vision alter Verbrechen. Die tragische Schönheit der Geschichte ist geselliger als der drohende Horror.
Künstler sterben aus wie so viele andere bedrohte Arten. Ihre Territorien sind eingeschränkt, ihre Stimmen werden leise zum Schweigen gebracht.
Suzanne ist tot. Wir wachten über Suzannes Körper in der Kälte und Dunkelheit des "Reanimations"-Zimmers im Oncopole in Toulouse.
Die eigene Existenz durch ein paar Milliliter einer unverschämt aufgelösten Lösung der Selbsterkenntnis in den eigenen Augen "wichtiger" zu machen.
Es ist menschlich und stammesgeschichtlich, sich ständig seiner Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft und des relativen Zustands der eigenen Einsamkeit zu vergewissern.
Auch wenn es gefährlich ist, ihn wörtlich zu verstehen, so ist der Amok doch ein Phänomen, mit dem sich das Wesen auf der Suche nach sich selbst beschäftigen muss.