Ich schreibe nicht speziell für andere. "Han han han! ", ruft das Schwergewicht, der große Klotz mit einem Hirnvolumen von der Größe eines Sperlingsballs, "na dann, warum machst du das? "

Ich tue es, wie man in eine Schüssel scheißt; damit mein Kot sich mit anderen Fäkalien in der unergründlichen Miefigkeit des großen Sammelbeckens vereint. Damit ich ihn nicht mehr vor der Nase habe. Diese Dummheit, die darin besteht, dass man sagt, man schaffe für andere, sollte aufhören. Ich schreibe, damit meine Leser schweigen. Damit es keine Debatte gibt. Damit die Welt um mich herum zum Schweigen gebracht wird. Damit die Menschen so tun, als hätten sie nichts gelesen und nichts gesehen. Damit man einfach nur spürt und fühlt, dass etwas passiert ist. Was für eine Last es doch ist, Leser zu haben! Was für eine Last ist das jetzt! Verlassenheit, Mangel; nichts davon existiert hier, und die Psychoanalyse irrt sich und erfindet eine aus der Luft gegriffene Abwesenheit. Mir fehlt nichts. Ich habe alles im Überfluss. Und hinter den Computern geben sich die Worte den Anschein des Absoluten, in dem sich die geringste Dummheit vergöttlicht, indem sie sich als ursprungslos behauptet. Was für eine schöne Anonymität, sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen! Wenn man nichts stigmatisieren will, stigmatisiert man in der Tat nichts.


